Neptuns Garten, so many miles away from home…

im rund 2580 Liter fassenden Riffaquarium von Stefan Betzenhauser haben neben etlichen Meeresfischen, fast 80 verschiedene Stein-, Leder-, und Weichkorallen, sowie unzählige sessile Wirbellose aus allen Riffen und Kontinenten der Erde eine neuer Heimat gefunden…

Bilder: Sebastian Schmidt

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Straubinger Aquarien

Anlässlich des VDA-Bezirkstag Südbayern 2013 boten einige Mitglieder der Aquaristikfreunde Straubing e.V. Einblicke in ihre Zuchtanlagen und Schaubecken.

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Tanganjika Traumcichlide – Enantiopus melanogenis „Kilesa“

Tanganjika Traumcichlide – Enantiopus melanogenis „Kilesa“

Dieser zu den Sandcichliden zählende Buntbarsch lebt endemisch im Tanganjikasee, worin er verschiedenen Varianten vorkommt.

 

Ihre Heimat der Tanganjikasee ist einer der größten Seen Zentralafrikas und der sechstgrößte sowie zweittiefste See der Erde. Der See liegt im westlichen Teil des Ostafrikanischen Grabens (Great Rift Valley) und wird von dessen Wänden begrenzt; dazu gehört die Zentralafrikanische Schwelle, die an seiner Westseite angrenzt. Er ist der größte Grabenbruch-See Afrikas, und zugleich der tiefste und der zweitgrößte des ganzen Kontinents. Er besitzt mit 18.880 km³ Volumen das größte Süßwasservorkommen Afrikas. Der Tanganjikasee erstreckt sich 673km in nord-südlicher Richtung mit der durchschnittlichen Breite von 50 km und hat eine Fläche von 32.893 km². Der See, dessen Wasseroberfläche 782 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist im Mittel 570 m tief, die maximale Tiefe beträgt 1.470 m (im nördlichen Teil). Damit befindet sich der Grund des zweittiefsten Sees der Erde 688 m unter dem Meeresspiegel. Seine enorme Tiefe bedeutet auch, dass es sich in den tieferen Schichten des Sees um fossiles Wasser handelt.

Foto: NASA

 

Die Tanganjika Traumcichliden leben stets bodenorientiert, und bewohnen im See ausgedehnte Sandbereiche die sie nach Nahrung absuchen, und auch zur Fortpflanzung nutzen. Zur Balz legen die Männchen dort Laichgruben an, in die sie dann die Weibchen locken. Die Sandcichliden sind Maulbrüter im mütterlichen Geschlecht, das bedeutet, die Eier werden nach dem laichen und erfolgter befruchtung ins Maul genommen, und dort ca. 21 Tage bebrütet. Danach entlässt das Weibchen sofort selbständige Jungfische, die danach nicht mehr ins Maul zurück genommen werden.

 

 

 

 

 

Jedoch ist Enantiopus melanogenis ein heikler Pflegling. Die Fische reagieren sehr schnell auf schlechte Wasserbedingungen, und zu hohen Keim- bzw. Erregerdruck im Aquarium. Dies quittieren sie sofort mit bakteriellen Infektionen, und sind dann kaum noch zu retten. In geräumigen Aquarien mit einer großen Bodenfläche aus feinem Sand, artgerechte Ernährung mit Krebstieren und Insektenlarven aller Art, sowie regelmäßigen Wasserwechsel gedeiht dieser Traumcichlide des Tanganjikasees ohne Probleme.

 

 

 

 

 

Text und Fotos von Stefan Betzenhauser

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